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18. Oktober 2015

Malen in der Toscana - 2

Ölbäume: unser Haus lag mitten in ausgedehnten Olivenhainen.
Studien mit Bleistift, Papierformat DIN A4.













Ein Bild von 100 x 60 cm, Mischtechnik auf Leinwand, ist der vorläufige Abschluss dieser Arbeitsreihe.
Das Braun wurde mit Kaffeesatz gemalt (beim fast schwarzen Baum links mit etwas Tusche vermischt.)

29. September 2014

Der lange, lange, lange Unterbruch

Nach neun Monaten geht es hier endlich wieder weiter.
Grund für den langen Unterbruch: vor Weihnachten 2013 ist meine Lebenspartnerin verstorben.
Die emotionale, aber auch die organisatorische Bewältigung dieses Todesfalls haben meine ganze Aufmerksamkeit beansprucht – ich konnte keine Ruhe für die Malerei mehr finden und bin aus dem Fluss des kreativen Schaffens völlig herausgefallen.

Da wieder einzutauchen wäre wohl schon seit einigen Wochen oder Monaten möglich gewesen – doch bin ich den ganzen Tag mit grafischen Aufträgen ausgelastet und so finde ich leider nicht die nötige Zeit und Kraft, die gerissenen Fäden wieder zu finden und mich daran anzuknüpfen.

Auf einigen Ausflügen sind jedoch kleine Skizzen entstanden, von denen ich Euch eine zeigen will:
Schreckhorn von First aus, Fineliner.

6. November 2012

Der Bagger

Von der Skizze ...





Diesen Sommer im Spital von Olten. Grossbaustelle vor meinem Fenster. Vom Bett aus zeichne ich den roten Bagger hinter einem grossen Kieshaufen.


Vier Monate später: Das Sujet reizt mich schon die ganze Zeit, ein Bild zu gestalten. Kleine Skizzen unterstützen, ermöglichen und visualisieren die konzeptionelle Denkarbeit.








... zum Acrylbild.

Jetzt, nochmals drei Wochen später, habe ich das Bild gemalt:
Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm.

(Ein Klick in die Bilder öffnet eine grosse Ansicht.)

24. Oktober 2012

Ein Ausflug in die Bergwelt


(Für grosse Ansicht in die Bilder klicken)
Ein Ausflug führte uns gestern auf die Ebenalp in den Appenzeller Bergen.
Auf der ganzen langen Bahnfahrt war es unter einer dicken Nebeldecke nasskalt und düster.
Die Seilbahn in Wasserauen brachte uns dann auf eine Höhe über dem Nebel.



Bei klarem Herbstlicht konnten wir uns an der spektakulären Aussicht auf das Nebelmeer freuen und uns an der Sonne wärmen.


17. Juni 2011

Vögel – Federn – Schmetterlinge

Zwei Diaschauen wurden hier zusammengeführt.


 Hier gehts zur Diaschau.

(Dort oben links «Vollbild» anklicken und dann die Geschwindigkeit einstellen. Oder mit den Steuerpfeilen unter dem Bild individuell weiterschalten.)

19. April 2011

Ferien!

(Klick ins Bild öffnet grosse Ansicht)


Morgen fahren wir mit dem Kanuklub an die Ardèche in Südfrankreich! Seit vielen Jahren bin ich immer wieder mal über Ostern dort.

Oft ist es noch recht kühl um diese Jahreszeit, doch dieses Jahr ist Ostern ja sehr spät – ich bin gespannt, wie das dann wird.
Ich werde wohl einiges zeichnen ... und hier berichten!

Bild: Eintrag in einem Reisebuch von 1996 – das 40 Meter hohe Felsentor von Vallon/Pont d’arc, wo wir manchmal durchpaddeln.




11. März 2011

Basler Fasnacht

Am Montag (14. März 2011) beginnen in Basel «die drei schönsten Tage» – die weitherum bekannte Fasnacht.
Auch ich werde als Piccolo-Pfeifer in einer kleinen wilden Gruppe teilnehmen (ja, genau: ein «Schyssdräggziigli» – sorry, das ist nicht übersetzbar).

Als Einstimmung für die Hiesigen und für alle anderen einfach als mein zeichnerischer Gruss: eine neue Diaschau mit Skizzen, Erinnerungen, Kostümentwürfen, einer Lithografie ...

Hier klicken zur Bilderschau!


Fotografische Schnappschüsse und Stimmungbilder von meiner Partnerin Luisa:

Hier klicken zu Luisas Fotogalerie

28. Februar 2011

Geschafft: neue Diaschau «Carrara 1998»

Hier der Link zur Diaschau, die ich am 25. Februar angekündigt habe: «Carrara 1998»

Es öffnet sich eine zuerst Übersicht mit kleinen Vorschaubildern. In der Navigation oben links kann die Diaschau gestartet werden. Mit den Pfeilen unter dem grossen Bild kannst du dann zum Lesen in deinem eigenen Tempo durch die Seiten blättern.
Blick in einen Marmorbruch

20. Februar 2011

Gezeichnete Reportage

(Klick in die Bilder öffnet grosse Ansicht)
In meiner Lehrlingszeit (1966–70) kannte ich Leute, die in Wimmis, am Fuss des Niesen im Berner Oberland eine kleine Ponyranch hatten. Einmal habe ich dort zwei oder drei Wochen Ferien verbracht und auf dem Betrieb mitgeholfen.
Während diesen Tagen hat im Dorf die traditionelle «Chriesmueset» stattgefunden. Dabei wird aus dem Saft von frisch geernteten Kirschen ein dickes Mus eingekocht, das in kleine Flaschen abgefüllt und extrem teuer verkauft wird. Es soll gegen allerlei Krankheiten gesund sein.
Damals war ich mit dem Zeichenstift sehr gut in Übung und habe die Arbeiten mit meinem Skizzenblock verfolgt. Dabei habe ich die Charaktere so gut getroffen, dass sich die Leute selber und gegenseitig erkannt haben, was zu verschiedenen Neckereien und Scherzen Anlass gab.

15. Februar 2011

Skizzen aus den südlichen Alpen

In der Schweiz kommt man ja oft und gerne in die Berge. Und schon in meiner Jugend hatte ich jeweils mein Zeichenzeug dabei.
So ist in all den Jahren eine ganze Menge Bergbilder entstanden.

Auf den wenigen Seiten von einer dreitägigen Wanderung über den Cristallina-Pass im Tessin (1998) sind mir drei besonders schöne Zeichnungen gelungen.

Hier klicken zum Reisebericht

3. Februar 2011

Alte Liebe (2)

Federn! Seit Jahrzehnten faszinieren sie mich ... selbstverständlich habe ich eine kleine Sammlung davon – und immer wieder reizt es mich, eine von ihnen zu zeichnen.

Seit langem möchte ich Federn auch als Bildmotiv in meiner Malerei bearbeiten, doch ist daraus bisher noch nichts geworden.

Alte Liebe: Dieses Pfauenauge (aus dem Schwanz eines jungen Männchens) habe ich mit ca. 16 Jahren gezeichnet.

Hier gehts zur Diaschau Federn

Die Diaschau zeigt
• ein paar Skizzen aus den letzten dreissig Jahren.
• eine gelötete Feder nach dem Vorbild einer besonders schönen Handschwinge (Bussard oder Milan).  Die Feder aus Messingdraht liess ich vergolden und habe sie auf einer «antiken» Türfüllung aus Eiche montiert.
• ein paar Ritualgegenstände, die ich aus Federn selber hergestellt habe.

31. Januar 2011

Alte Liebe (1)

Heute habe ich in Ettingen diesen Ausblick aus einem dreiflügeligen Fenster gezeichnet.

Unmittelbar vor dem Fenster führt eng am Haus eine Metalltreppe vorbei, an der sich eine Kletterpflanze emporhangelt.

Zuerst interessierte mich die Überlagerung einer geometrischen und einer organischen Struktur.

Während ich das skizzierte, habe ich entdeckt, wie reizvoll die drei Fensterausschnitte das Ganze in drei Bilder aufteilen. Man könnte direkt ein Triptychon gestalten. Also musste auch dieser Aspekt notiert werden, als mögliche Grundlage für ein später zu malendes Bild.



Am Abend ist mir ein Heft mit uralten Zeichnungen in die Hand geraten.
Wie sehr hat mich verblüfft, darin diese Skizze von ca. 1970 zu finden!

Ein Baugerüst, vor dem Fenster meiner damaligen Wohnung ...
Das mit Sprossen unterteilte Fenster lieferte mir damals die Idee für eine dreiteilige Komposition (in vertikaler Anordnung).

Alte Liebe – einige Themen und Motive packen mich über Jahre hinweg immer wieder neu.

(Für grosse Ansicht in die Bilder klicken.)

1. Januar 2011

Kein Tag ohne Linie!


Vorsatz für 2011:
Nulla dies sine linea – kein Tag ohne Linie!

Der Spuch von Plinius dem Älteren meinte unrsprünglich etwa «Kein Tag ohne Richtschnur, ohne Sinn». Er wird aber zuweilen forsch umgedeutet und auf das Zeichnen bezogen. Denn die Fähigkeit zu Zeichnen ist vergleichbar mit der Fähigkeit, ein Musikinstrument zu spielen: am allerbesten ist es, täglich eine Weile zu üben.

Als mir dies vor ein paar Monaten wieder einmal einfiel, habe ich einfach rasch das aufskizziert, was gerade auf dem Arbeitstisch vor mir stand und lag.

Die guten Vorsätze zum neuen Jahr haben ja allgemein eine kurze Halbwertszeit. Ich habe nicht die Illusion, dass ich «die tägliche Zeichnung» über längere Zeit durchhalte. Aber auch für ein paar wenige Tage ist die Idee gut ...

Ich wünsche dir ein buntes und beschwingtes Jahr!

28. Dezember 2010

Basler Münster

(Für grosse Ansicht ins Bild klicken)


Ein kurzes Jahr lang habe ich «in der Breite» gewohnt, nah am Rhein, wo ich auch einige Male gezeichnet habe.
Dann habe ich geheiratet und unsere neue gemeinsame Wohnung war etwas weiter vom Fluss entfernt, aber doch noch so nah, dass der Rheinuferweg auf einem Spaziergang erreichbar war. In der Zeit (1979) ist diese Zeichnung entstanden – so gelungen, dass ich auch jetzt noch Freude daran habe.
Dazu gehört auch dieses Gedicht, das ich am selben Abend notiert habe: