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24. Oktober 2012

Ein Ausflug in die Bergwelt


(Für grosse Ansicht in die Bilder klicken)
Ein Ausflug führte uns gestern auf die Ebenalp in den Appenzeller Bergen.
Auf der ganzen langen Bahnfahrt war es unter einer dicken Nebeldecke nasskalt und düster.
Die Seilbahn in Wasserauen brachte uns dann auf eine Höhe über dem Nebel.



Bei klarem Herbstlicht konnten wir uns an der spektakulären Aussicht auf das Nebelmeer freuen und uns an der Sonne wärmen.


1. Oktober 2011

Durchbruch mit Catal Höyük

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Catal Höyük – das tönt türkisch … und ist es auch. So heisst eine jungsteinzeitliche Siedlung südlich von Konya in der Türkei. Ein Freund ist auf seiner Reise kürzlich dort vorbeigekommen und hat mich darauf aufmerksam gemacht.
Der Grundriss der Siedlung hat mir so gefallen, dass ich ihn malen wollte. (Es ist auch nicht das erste Mal, dass ein Siedlungsgrundriss zum Fundament für eines meiner Bilder wird.)



Zur neolithischen Siedlung
Bemerkenswert ist das Fehlen von Wegen und Gassen zwischen den Häusern. Man verkehrte über die Dächer und betrat die Häuser durch Dachluken und Leitern.
Anatolien ist interessant bezüglich des Ursprungs der Zivilisation und der sog. neolithischen Revolution: Entstehung von Religion, Einführung von Ackerbau und Viehzucht, Vorratshaltung und letztendliche Sesshaftwerdung des Menschen mit all ihren Konsequenzen die uns bis heute bestimmen –
Arbeitsteilung, soziale Stratifikation, Entstehung von Eigentum an Grund und Boden und schliesslich gravierende Eingriffe in die Natur und Umwelt.

Zur Malerei
120 x 80 cm ist für mich ein neues Format. So grosse Keilrahmen habe ich erstmals in Angriff genommen. In meinem Atelier stosse ich damit an die Grenzen – man kommt kaum mehr um die Staffelei herum. Noch grössere Bilder wird es also erst geben, wenn mehr Arbeitsraum vorhanden ist ist. (Die Suche danach läuft seit Lamgem.)
Einen Durchbruch habe ich insofern geschafft, als ich der Versuchung widerstehen konnte, die Linien akkurat auszuarbeiten, also mit Lineal zumindest vorgezeichnet, wenn nicht sogar mit der Feder ausgezogen. Hier ist alles im malerischen Duktus geblieben – und so möchte ich in nächster Zeit weiter malen.

15. Juli 2011

Neue Bilderschau: Inspiration 2


Ich habe wieder einige Fotos zusammengestellt.
Sie lassen erahnen, worauf ich bei meinen Streifzügen achte, um meinen Speicher an inneren Bildern aufzufüllen.






Hier nur drei Beispiele als «Amuse-Gueule» (treffender wäre wohl «Amuse-Oeuils» …)
Zur Bilderschau hier klicken.

Gleich über den kleinen Bildchen ist ein «Navibar».
Klicke dort auf «Diashow». Das Weiterschalten kannst du dann der Automatik überlassen oder mit den Symbolen unter den Bildern selber steuern.


Die Bilder haben kaum etwas miteinander zu tun – ausser dass sie inspirierend auf mich wirken.
Es sind aber überraschende Farb- und Formverwandtschaften zu entdecken!
Kannst du das auch so geniessen wie ich?

14. Juli 2011

Ein schmiedeiserner Zaun ...

... hat mich zu diesem Bild inspiriert.

Für grosse Ansicht ins Bild klicken!
















Ein Vergleich mit der Foto-Notiz zeigt: ich habe das Sujet auf den Kopf gedreht, weil ich die formal dichtere Stelle nicht in der unteren, sondern in der oberen Bildhälfte haben wollte.

7. Juni 2011

Eine Baustelle in Aosta (Italien) ...

 ... hat es mir angetan: bestechend klare Farben und Komposition, etwas irritierende Verfremdung der Architektur durch den Schattenwurf auf das transluzide Gewebe am Baugerüst ...

Nach vielen Skizzen ist diese Abstraktion übriggeblieben.
(Acryl auf Leinwand, 30 x 30 x 4,5 cm)


Ins Bild klicken für grosse Ansicht

8. April 2011

Ein kleines Pflänzchen inspirierte mich ...


Violett mit Grün ... diesem Klang wollte ich schon lange einmal nachspüren.


Ein unscheinbares Pflänzchen gab mir kürzlich den Anstoss, es endlich zu tun. Die Beigabe von hellen und gelbgrünen Elementen gibt dem Hauptklang sein spezielles Gewürz.
Spät nachts im Atelier: das bald fertige Bild* auf der Staffelei.
Darüber mein aufgeschlagenes Skizzenbuch mit den Entwürfen für die formale Komposition.
Rechts das Pflänzchen, von dem ich nicht einmal den Namen kenne.

*Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm

4. März 2011

«Rheinhafen»

Klick ins Bild öffnet grosse Ansicht.
Dies ist wieder eines jener Bilder, die einen grossen Umweg machen mussten, um ihre letzte Form zu finden.


Impressionen aus dem Basler Rheinhafen waren mein Ausgangsmaterial:

Ein riesiges, blau lackiertes Metalltor mit einem anregenden Spiel von Lichtreflexen und Schatten ...

6. Januar 2011

«geöffneter Himmel schlägt herab»


Meine Entdeckungsreise in die Welt der spannenden Linien, Winkel und Flächenrhythmen führte mich wenig später zu diesem Versuch.

Für den Farbklang hat mich ein Blick in Nachbars Garten inspiriert: in der Abendsonne glänzten reife Quitten über einem Busch blühender Herbstastern, dahinter das rostige Blechdach eines Gartenhäuschens.

Der Titel ist erst zuletzt hinzugekommen. Eine lose Assoziation ... sie  stammt aus dem Gedicht «Aleksis Kivi» von Johannes Bobrowski, wo es heisst:

Ach, die dunkle Schönheit wird aufgetan der sieben
Landschaften. Himmel, geöffneter
Himmel schlägt herab. Die Wälder
stehen im Glanz.

12. Dezember 2010

Inspiration – woher nehmen?



Ideen und Bildmotive kommen auf verschiedenen Wegen zu mir. Sehr inspirierend sind Spaziergänge in Ortschaften und Städten.
Manchmal habe ich mein Skizzenbuch dabei und notiere das Wesentliche mit schnellen Strichen.

Andere Male ist die Kamera dabei ...
Die Fotogalerie «Inspiration» zeigt einige Impressionen, wie sie mir beim Herumstreifen ins Auge fallen.
Empfehlung: Diaschau im Vollbild-Modus betrachten (in der Navigation oben links).

Dann und wann nehme ich mir ein solches Fotos vor, um daraus ein Bildmotiv zu entwickeln.
Dabei kann ein interessanter Farbklang die Hauptsache sein, oder auch eine spannende Gliederung der Bildfläche.

10. Dezember 2010

Huhn oder Ei?

(ins Bild klicken für grössere Ansicht)
Normalerweise entsteht bei mir zuerst das Bild, und spätestens dann, wenn es in irgend einer Form öffentlich werden soll, bekommt es einen Namen. Der Name (und vielleicht eine Einrahmung) sind gleichsam das «Ausgehkleid» eines  Bildes.

Vereinzelt gehe ich auch den umgekehrten Weg: Wenn mich ein Text spontan inspiriert, dann male ich dazu ein Bild. So auch hier:






8. Dezember 2010

Für einmal Fotos!

Wir wohnen in einer herrlichen Umgebung. Diese Fotos sind allesamt im nächsten Umkreis entstanden, teilweise sogar von unseren Fenstern aus.

Hier gehts zu einer kurzen Diaschau:  winter in himmelried

Anklicken – zurücklehnen – geniessen!