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10. Mai 2013

«Für Wolfgang II»

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Das Rosa ist erst gegen Ende des Prozesses hinzugekommen und zwar auf recht originelle Weise:
Am Feiertag haben wir zum Dessert eine Grapefruit geschält und gehäutet. Sie war mir etwas zu sauer. Also habe ich dazu einen Vanillepudding gekocht.
Die Grapefruit-Schnitze mit ihrem zarten und stark nuancierten Rosa auf dem Vanillegelb – eine überraschende und ungewöhnliche Farbenharmonie, die mir sehr gefiel.
Sofort beschloss ich, dies in mein Bild einzubauen.Und damit ist dieses nun irgendwie reicher geworden.

Acryl auf Leinwand, 120 x 80 cm, Werkkatalog Nr. 618

13. März 2013

Grün, gross und neu!




Diesmal hat sich Grün in meine innere Welt gedrängt. Was in der Vegetation draussen noch schläft, wurde mir auf der Leinwand wichtig …

Acryl auf Leinwand, 120 x 80 cm
oben: «Frühlingsgrün»
unten «Sommergrün»
Für grosse Ansicht in die Bilder klicken.

22. Januar 2013

«Meine grünen Jahre» II

Für grosse Ansicht ins Bild klicken.

Acryl auf Leinwand, 100 x 60 cm

Die Kraft, die durch die grüne Kapsel Blumen treibt
treibt meine grünen Jahre (…)
Die Kraft, die durch die Steine Wasser treibt
treibt mein rotes Blut

Dylan Thomas

26. Dezember 2012

Ein spezieller Farbklang ...




... in einem Bild von Edgar Degas hat es mir angetan. Er wurde zum Inhalt meines neuen Bildes.

Acryl auf Leinwand, 120 x 80 cm

24. November 2012

Die kardinalen Richtungen ...


Acryl auf Leinwand, 100 x 60 cm.
... in den Lakota-Medizinrädern

Eigentlich bin ich derzeit mit Vogelbildern beschäftigt, aber wieder einmal hat sich eine Farbe einfach allzu stark in mein Bewusstsein gedrängt: ROT!

Also habe ich die Vogelserie unterbrochen und ein Bild gemalt, in dem Rot dominiert.
Die drei kontrastierenden Farben Schwarz, Weiss, Gelb sind nicht willkürlich ausgewählt, sondern bilden zusammen mit dem Rot die wichtigsten Farben der Medizinräder.
Erklärungen dazu beim älteren Bild schamanischer Kompass.

***

Merkwürdige Koinzidenz: Heute Morgen, am Tag nach Fertigstellung und Signierung des neuen Bildes, erhalte ich ein Mail aus Denver USA mit einem anonymen Kommentar zum «schamanischen Kompass» – in etwas merkwürdigem Englisch:

You could definitely sеe your enthusіasm within the article you write. 
The arеna hopes fοr more pаssionate writers ѕuch as you who are not аfraіd tο say how theу believе.
At all timeѕ go аfter your heаrt.

11. August 2012

Endlich!




Endlich kann ich wieder dem «Kerngeschäft» Raum geben: dem Malen!
Wegen des Umzugs und der Ausstellung bin ich 4 Monate lang nicht dazu gekommen. Natürlich ist damit ein Fluss unterbrochen, in den ich mich erst wieder einleben muss.





Als erstes ist diese kleine Bild fertig geworden:

«Das Rätsel des Tassili Elassene»
Mischtechnik auf Aquarellbütten
28 x 20 cm


Die Farben haben mich an Lederwaren der Tuareg erinnert, wie ich sie auf meiner ersten Wüstenreise vor 22 Jahren kennengelernt habe. Dort kommt das dunkle Rot und das giftig-grelle Türkis nebeneinader vor.
Darum habe ich das Tamaseq (eine alte Schrift der Tuareg) eingesetzt, um auch diesem Bild eine zusätzliche Ebene zu geben. Wie in vielen Schriftsystemen dieses Kulturraums schreibt man Tamaseq von rechts nach links und verzichtet weitgehend auf die Vokale. Für mich wird damit selbst mein eigener Text unlesbar.

Noch ein Wort zur Farbenkombination: 
Eigentlich hat mir das nie gefallen, dieses schreiende Türkis neben dem dunklen Weinrot. Aber ich will nicht nur mit meinen Lieblingsfarben malen und lasse auch «Fremdlinge» zu, wenn sie sich einmischen wollen.
Es sind eigentlich die interessanteren Erfahrungen mit Farben, die so zustande kommen ...

14. April 2012

Gold!

Golden leuchtet es derzeit von der «Denkwand».
Sehr lebendig – bei jedem Lichteinfall sieht es wieder anders aus. Entsprechend schwierig ist es, dies zu fotografieren ...

Die Serieumfasst schon 3 mehr oder weniger fertige Bilder (Acryl und Goldbronce auf Leinwand, 50 x 70 cm).

Sie tragen noch keine Namen.

Momentan geht es etwas langsamer vorwärts im Atelier, denn fast jeden Tag verschwindet wieder ein Teil meines Materials in Umzugskartons ... jawohl: wir ziehen um!

Ab Juni wohnen wir in Reinach, einem Vorort südlich von Basel.
Infos folgen ...

6. April 2012

«Von Weitem grüsst Chauvet»

Derzeit komme ich selten zum Malen – ein Spitalaufenthalt und danach mehrere grafische Aufträge fressen meine Zeit ...

Und vor allem: ein grosser Umzug steht bevor! Im Mai ziehen wir nach Reinach BL, also ganz nah zur Stadt Basel.

Immerhin wurde dieses Bild noch fertig, Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm.

Der Titel bezieht sich darauf, dass ich über Ostern gerne mit meinen Kollegen vom Kanuklub nach Frankreich gefahren wäre. Doch der Umzug und die Rekonvaleszenz machen das in diesem Jahr unmöglich.

 Dort, an der Ardèche, sind wir jeweils in der Nähe des bekannten Pont d’arc, einem 40 m hohen Felsentor, das der Fluss in den Kalkstein gefressen hat (Skizze von einem früheren Aufenthalt).
Nahe von diesem Ort wurde vor einigen Jahren die Grotte Chauvet entdeckt, wo sich herrliche Malereien aus der Steinzeit befinden.

Einige Sujets aus der Höhle bilden den Hintergrund meiner Farbkomposition.

24. Februar 2012

Azulejos II

Das dritte!
Noch einmal wollte ich das kompositorische Thema variieren.
Noch einmal rief es in mir laut nach Blau.
Noch eine Leinwand mit dem gleichen Format hatte ich zum Glück im Vorrat ...

Nun hängen alle drei nebeneinander an der Denkwand und machen Freude.

12. Februar 2012

Azulejos

Bild gross anschauen? Reinklicken!
Hier habe ich den Farbklang von «Samuels Garten» modifiziert und in einer anderen Komposition verarbeitet.

Die grossen Flächen riefen nach einer Strukturierung ... dafür habe ich eine neue Idee entwickelt ... und dann wurde die Assoziation (die sich aufgrund des Farbklangs schon angebahnt hat) endgültig und unausweichlich: Azulejos!

So nennt man in Portugal die beliebten Bilder-Fliesen, mit denen grosse Wände gestaltet werden, durchaus auch auf Aussenmauern von Gebäuden.
Azul heisst blau – was in den Keramik-Malereien und Glasuren natürlich häufig vorkommt.

11. Februar 2012

Samuels Garten

Leinwände (bespannte Keilrahmen) in einem für mich neuen Format habe ich im Handel entdeckt – und es könnte mein neues Lieblingsformat werden: 100 x 60 cm.

Hier wurde die Farben in einem Bild von Samuel Buri, den ich über alles schätze, nachgemischt und völlig neu komponiert.
Also «Kunst aufräumen» auf meine Art ...

22. November 2011

Rotleuchten II

(Klick ins Bild öffnet grosse Ansicht)

Hier die «Ausführung» der am 25.10.2011 vorgestellten Studie.

Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm

8. November 2011

Herbstliche Farbenpracht

Vor ein paar Tagen sah ich einen Zierahornbaum in den prächtigsten Herbstfarben: orange und rosa in delikater Mischung. Da ich den Baum von einem Gebäude herab erblickte, sah ich das Laub vor dem Hintergrund des Asphalts. Dessen Grau erschien stark rötlich eingefärbt, weil er wohl dieses leuchtende Laub reflektierte. Laub und Hintergrund traten in einen herrlich harmonischen Kontrast zu einander. Da und dort lugte noch ein Stück günlich-grauer Rinde durch die Blätter und rundete den Dreiklang ab.

Dieser Farbenklang war eine Wucht, ein Fest für die Augen. Ich prägte mir die Nuancen gut ein, denn ein Fotoapparat war nicht zur Hand.

Zuhause wollte ich mit diesen Farben malen. Als Form dafür wählte ich eine kleine Skizze, die ich im Sommer gemacht habe.
Vorbild dafür war ein kleines Brett aus australischem Wurzelholz, welches als Schale ausgearbeitet und geschliffen wurde.

Damit die Farben auch wirklich zur Geltung kommen, habe ich die grösste Leinwand gewählt, die zur Verfügung stand: 120 x 80 cm.

25. Oktober 2011

Rotleuchten

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Eine schnell hingepinselte Studie – ich wollte rote Flecken  in einer dunklen Umgebung geheimnisvoll leuchten lassen.
Auf der Skizze (Acryl auf Leinwand, 40 x 30 cm) ist das auch recht gut gelungen ... bei der Ausführung auf einer grossen Leinwand bin ich mit dem ersten Versuch noch nicht zufrieden. Also muss ich einen zweiten Anlauf nehmen ...


6. September 2011

«Etüde in Moll»

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Farben, einfach nur Farben – mir ist das oft schon «Bild» genug.

Wie hier, bei diesem gestern eher beiläufig entstandenen Blatt.
Wenn die Harmonien stimmen, kann ich grosszügig sein gegenüber allfälligen Mängeln in der Komposition oder auf der malerisch-handwerklichen Ebene.

(Acryl auf Aquarellbütten, 21 x 21 cm)

14. August 2011

«Rosa – verbleicht, verwittert, ermüdet.»

Heute vollendet: ein weiteres Bild in der Serie «Farbklänge».
Der Name wird sich vielleicht noch ändern ... aber ich möchte Euch das Bild trotzdem schon vorstellen …

Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm

30. Juli 2011

Neue «Grünfonie»

Für grosse Ansicht ins Bild klicken.
Die Grünklänge lassen mich nicht los.
(Die roten allerdings auch nicht.)
Das eine Zeit lang starr durchgehaltene Waagrecht-senkrecht-Gerüst beginnt sich aufzulösen, die Linien neigen sich weg von der Vertikalen und werden dynamischer ...
Auf diesem Bild noch fast unmerklich, auf dem nächsten* schon viel klarer.
*(Ist noch nicht ganz fertig.)
Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm

29. Mai 2011

Kleine Odyssee

Die grundlegende Komposition
Mit diesem Bild bin ich einen weiten Weg gegangen.
Denn: Was ich ursprünglich entworfen hatte, erwies sich als unbefriedigend.
Also habe ich mich kurzum entschlossen, eine völlig andere Farbidee zu verwirklichen.



Erste «Schatten»
Diese Bilderreihe zeigt den Weg von der weissen Leinwand über die verworfene Idee bis zum letzten Stand.

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