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18. Oktober 2015

Malen in der Toscana – 3

Neben der Arbeitsreihe mit den Bäumen ist diese Reihe von abstrakten Bilder entstanden.


 




Mischtechnik (Acryl, Kaffeesatz, kratzen …) auf Papier oder Leinwand, 40 x 30 cm.
unterstes Bild Leinwand 60 x 40 cm.

7. April 2013

«Im Blauschatten …»



«Im Blauschatten der Zypressen …»








 


«… schläft das Wildschwein.»

Je 120 x 80 cm
Mischtechnik auf Leinwand

WK 610 und 611

Für grosse Ansicht in die Bilder klicken.




Erinnerung an eine wunderbare Entdeckung in Italien: ein Wäldchen von Zypressen. Nirgends sonst habe ich jemals so etwas gesehen.
Meine Versuche, einfach den Wald zu malen (nach einem Foto, das ich dort gemacht habe), konnten mich nicht befriedigen. So wurden die beiden Leinwände übermalt mit einer hellgrünen Einteilung und verschiedenen Elementen, die mehr oder weniger Bezug zum Zypressenwald haben und die mir wichtig sind.

11. August 2012

Endlich!




Endlich kann ich wieder dem «Kerngeschäft» Raum geben: dem Malen!
Wegen des Umzugs und der Ausstellung bin ich 4 Monate lang nicht dazu gekommen. Natürlich ist damit ein Fluss unterbrochen, in den ich mich erst wieder einleben muss.





Als erstes ist diese kleine Bild fertig geworden:

«Das Rätsel des Tassili Elassene»
Mischtechnik auf Aquarellbütten
28 x 20 cm


Die Farben haben mich an Lederwaren der Tuareg erinnert, wie ich sie auf meiner ersten Wüstenreise vor 22 Jahren kennengelernt habe. Dort kommt das dunkle Rot und das giftig-grelle Türkis nebeneinader vor.
Darum habe ich das Tamaseq (eine alte Schrift der Tuareg) eingesetzt, um auch diesem Bild eine zusätzliche Ebene zu geben. Wie in vielen Schriftsystemen dieses Kulturraums schreibt man Tamaseq von rechts nach links und verzichtet weitgehend auf die Vokale. Für mich wird damit selbst mein eigener Text unlesbar.

Noch ein Wort zur Farbenkombination: 
Eigentlich hat mir das nie gefallen, dieses schreiende Türkis neben dem dunklen Weinrot. Aber ich will nicht nur mit meinen Lieblingsfarben malen und lasse auch «Fremdlinge» zu, wenn sie sich einmischen wollen.
Es sind eigentlich die interessanteren Erfahrungen mit Farben, die so zustande kommen ...

10. Februar 2012

Goldenes Zeitalter

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Mich beschäftigt derzeit auch die Farbe Gold.
Eine grosse Herausforderung – ich will ja keinen Kitsch produzieren.
Ideen nehmen langsam Gestalt an und könnten sich in den nächsten Wochen manifestieren ...

Gleichsam als Appetithappen hier eine kleine Materialprobe und Fingerübung in einer neuen Art von «Quasigrafie» (erfundene Schriften oder Zeichen).




«Legenda aurea»
Goldbroncen und Tuschen auf Malkarton
30 x 20 cm

8. Januar 2012

«Steinmetzelei»

Im Hintergrund eine Geheimschrift der Steinmetzen am Stephansdom in Wien.
Darüber zwei Steinmetzzeichen mit ihrem konstruktiven Hintergrund (links Dom zu Regensburg, rechts Dom zu Mainz).

Mischtechnik auf Acylmalpapier, 40 x 30 cm.

13. September 2011

«Phönizische Feiertage»

Nochmals der Schrift nachgespürt, aus der sich unser Alfabeth entwickelt hat.

(Acryl auf Leinwand, 100 x 50 cm)

12. September 2011

«Bettmeralp lebt»

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Da wollte ich nochmals eintauchen in die Bilderwelt und meine Stilmittel, die vor einigen Jahren im Vordergrund standen (vgl. Blog-Eintrag vom 6. August).

Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm

6. September 2011

«Phönizischer Kalender»

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Aus der phönizischen Schrift haben sich die griechische und unsere lateinische Schrift entwickelt.
Mich faszinieren die ungekünstelten Formen und dieser herrlich archaische Duktus mit den ziemlich unordentlichen Zeilen. 

Leider konnte ich bisher nur wenige Bilder mit Schriftzeugnissen aus der phönizischen Kultur finden. Eines davon zeigt ein Bruchstück eines Kalenders. Dieses war meine Vorlage für das neue Bild.

(Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm)

6. August 2011

Weltrekord

Für grosse Ansicht ins Bild klicken!








Mit diesem 6 Meter langen Bild habe ich im September 2000 auf der Bettmeralp mitgeholfen, einen Weltrekord aufzustellen: das längste Acrylbild der Welt.
Rund 50 Künstler aus der ganzen Schweiz haben dort gemeinsam eine Leinwand von 300 Meter Länge (und 1 Meter Höhe) bemalt. Mein Anteil ist eingebettet zwischen denen von Andreas Daniel Vetsch und von Mario Grasso.

Der Weltrekord wurde von Funktionären des Guiness-Buches bestätigt. Leider hielt die Freude nicht lange hin, denn kurz darauf wurde in Holland ein noch grösseres Bild geschaffen. Aber das ist für mich eine Nebensache. Gerne erinnere mich an das muntere Treiben auf der Bettmeralp: das Zusammensein und Zusammenarbeiten mit den vielen unterschiedlichen Künstlern, an die Gastfreundschaft der Hotellerie- und Gastronomiebetriebe, an die perfekte Organisation durch Ruedi Bühler und den Verkehrsverein Bettmeralp, an das Sponsoring des gesamten Materials durch die Firma Boesner.

Leider hatte ich bisher keine vorzeigbare Dokumentation. Doch jetzt ist es mir gelungen, aus 5 einzelnen Fotos (unter sehr schwierigen Verhältnissen aufgenommen) ein passables Gesamtbild zusammenzusetzen.
So kann ich nach 11 Jahren endlich eine meiner (zumindest von den Dimensionen her) grössten Leistungen vorstellen.

2. Juni 2011

«Stein der Weisen»

Ins Bild klicken für grosse Ansicht
Wieder einmal in den Alchemistensymbolen geschürft ...

Dies sind sechs Zeichen für Substanzen:
– Sal commune (Kochsalz)
– Zinnober
– Sal commune (Kochsalz)
– Calces metallorum (Schwermetalloxide)
– Alumen (Alaun)
– Glas
Alchemisten haben versucht, aus irdischen Materialien Gold zugewinnen. Wäre dies gelungen, hätte dies das «Opus magnum» bedeutet – das Erreichen des spirituellen Ziel: den Stein der Weisen zu finden.

4. März 2011

«Rheinhafen»

Klick ins Bild öffnet grosse Ansicht.
Dies ist wieder eines jener Bilder, die einen grossen Umweg machen mussten, um ihre letzte Form zu finden.


Impressionen aus dem Basler Rheinhafen waren mein Ausgangsmaterial:

Ein riesiges, blau lackiertes Metalltor mit einem anregenden Spiel von Lichtreflexen und Schatten ...

1. März 2011

Capriccio turco

(Für grosse Ansicht insBild klicken)

Rätselhafte Schrift?
Ja und Nein: es sind Fantasiezeichen, ad hoc erfunden und hingekritzelt – aber ganz in der Art magischer und freimaurerischer Geheimschriften aus dem 18. Jahrhundert.

24. Februar 2011

«Hermetischer Höhenflug: das Opus Magnum»

(Ins Bild klicken für grosse Ansicht)
Im Hintergrund Alchemistische Symbole von irdischen Elementen wie Borax, Alaun, Arsenik, Laugenstein, Eisensafran.
Die Flügel symbolisieren dagegen das flüchtige Element.

Der rote Flügel im Speziellen ist Symbol für das Opus Magnum, das grosse Ziel des Alchemisten: aus unedlen Metallen Gold zu schmelzen; und auf geistiger Ebene: den Stein der Weisen zu finden.

(Mischtechnik auf Papier, 40 x 26 cm)

17. Februar 2011

«Armandos Alchemie 3»

Soeben fertig geworden: «Armandos Alchemie III» (Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm).
(Für grosse Ansicht in die Bilder klicken.)

9. Februar 2011

Diaschau erweitert

(Klick ins Bild öffnet grosse Ansicht)

Die Bilderserie «Symbol Zeichen Schrift» habe ich um einige Skizzen aus meinen vielen Reise- und Skizzenbüchern ergänzt.


Hier klicken zur Diaschau.

6. Februar 2011

Neue Diaschau

 Im Skizzenbuch von der Jemen-Reise
Zeichen und Schriften aller Art – in Skizzen, Foto-Notizen und in meiner Malerei:

Hier klicken zur Diaschau.

Der Link öffnet eine Übersicht mit «Thumbnails».
In der Navigation oben links kannst du «Diaschau» anklicken, dann läuft eine schöne Präsentation.

Beim automatischen Abspielen sind die drei Sekunden pro Bild sehr kurz – du kannst dann unter dem Bild noch einen ruhigeren Ablauf einstellen.

Oder du schaltest manuell und individuell durch die Diaschau ...

4. Februar 2011

Alte Liebe (3)

1966: Fantasie-Symbole



Zeichen – Symbole – Schriften ...
auch diese Faszination ist pure «alte Liebe»!
Hier ein paar willkürlich zusammengesuchte Muster.
 
(Bilder anklicken für grosse Ansicht)




17. Januar 2011

Zwillinge

Zum bestehenden Bild «Runenzartes Morgenlied» vom September 2010 ist ein Geschwister hinzugekommen: «Kelt-iberisches Abendlied».

Acryl/Mischtechnik auf Malplatten 30 x 20 cm.
Beim «Morgenlied» wurde der Farbe rötlicher Sand aus dem Tassili-Elassene (algerische Sahara) beigemischt.

4. Januar 2011

«Fadensonnen»



Dieses Triptychon ist für mich ein Schlüsselwerk, bei dem (oder mit dem) ich auf Themen, Farbklänge und Bildelemente gestossen bin, die mich seither nicht mehr losgelassen haben.

(Acryl auf Leinwand, 3 Tafeln à 50 x 50 cm)


Die drei «Schriftproben» zeigen wichtige Stationen der Schriftgeschichte, nämlich Vorläufer unseres heutigen lateinischen Alfabeths.
 
Auf dem linken Bild: phönizische Schrift
(Davon gibt es leider wenig überlieferte Zeugnisse.)

Auf dem mittleren Bild: dorische (archaisch-griechische) Schrift
(Ausschnitt aus den in Stein gemeisselten Gesetzestexten von Gortys, Kreta. Die Schrift verläuft «furchenwendig»: eine Zeile von links nach rechts, die nächste rückwärts von rechts nach links, usw. Der anschauliche Fachausdruck dafür heisst boustrophedon – wie der Ochse pflügt.)

Auf dem rechten Bild: klassisch-griechische Schrift
(Ausschnitt aus einem Text über den Pharao Ptolemäus und Kleopatra)

20. Dezember 2010

Winterblau

(für grosse Ansicht ins Bild klicken)


Schnee, Glatteis, Kälte … da muss auch ich mit kalten Farben malen – und mit den starken Hell-Dunkel-Kontrasten, die mich derzeit umgeben.

Die chinesische Schrift im Hintergrund stammt aus der Zeit von 200 v. Chr.

(Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm)