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18. Oktober 2015

Malen in der Toscana - 2

Ölbäume: unser Haus lag mitten in ausgedehnten Olivenhainen.
Studien mit Bleistift, Papierformat DIN A4.













Ein Bild von 100 x 60 cm, Mischtechnik auf Leinwand, ist der vorläufige Abschluss dieser Arbeitsreihe.
Das Braun wurde mit Kaffeesatz gemalt (beim fast schwarzen Baum links mit etwas Tusche vermischt.)

10. Mai 2013

«Für Wolfgang II»

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Das Rosa ist erst gegen Ende des Prozesses hinzugekommen und zwar auf recht originelle Weise:
Am Feiertag haben wir zum Dessert eine Grapefruit geschält und gehäutet. Sie war mir etwas zu sauer. Also habe ich dazu einen Vanillepudding gekocht.
Die Grapefruit-Schnitze mit ihrem zarten und stark nuancierten Rosa auf dem Vanillegelb – eine überraschende und ungewöhnliche Farbenharmonie, die mir sehr gefiel.
Sofort beschloss ich, dies in mein Bild einzubauen.Und damit ist dieses nun irgendwie reicher geworden.

Acryl auf Leinwand, 120 x 80 cm, Werkkatalog Nr. 618

25. August 2012

Zwetschgen und grüne Trauben


Wie entstehen meine abstrakten Kompositionen? 
Aufgrund von Eindrücken aus Situationen, Beobachtungen, Begegnungen entwickle ich im Kopf und in meinen Skizzenbüchern die Ideen für neue Bildkompositionen (Eindrücke = Impressionen, daher Impressionismus).
Meistens abstrahiere ich alles soweit, dass kein Motiv aus der dinglichen Welt mehr zu erkennen ist
(daher abstrakter Impressionismus).

Kompositionsideen im Skizzenbuch. Je ca. 9 cm breit.
Für grosse Ansicht ins Bild klicken.
Und woher kommen die Farben?
Manchmal gehören sie zum abstrahierten Sujet. Oder der Farbklang IST das Sujet und der fast alleinige Inhalt eines Bildes.
In diesem Fall ging das so: Hochsommer – meine Partnerin hat grüne Trauben und die ersten Zwetschen gekauft und auf einen Teller gelegt. Die Früchte stehen farblich in einem harten Kontrast ... und das fasziniert mich.

Die Sprache des Malers
Viele Besucher meiner Ausstellung haben mit mir darüber gesprochen, dass manche Bilder harte Trennungen zwischen verschiedenen Farben aufweisen, oft sogar durch Konturlinien verstärkt. Auf anderen Bildern fliessen die Farben weich ineinander.

Schon längere Zeit beschäftigt mich der Wunsch, in meinen abstrakten Bildern den lebendigen, zuweilen sogar fiebrigen Duktus der kleinen Skizzen zu erhalten.
Das neue Bild ist ein weiterer Versuch – wissend, dass die Motorik, mit der meine Hand eine kleine Skizze zeichnet, sich nicht beliebig auf eine Leinwand vergrössern lässt.
Auch hinterlassen Pinsel mit Acrylfarbe auf der Leinwand nicht die gleichen Spuren wie die Stifte auf dem Papier.


1. März 2012

«Rotholds Burg»

Nach soviel Blau wollte wieder einmal das Rot auf die Palette ...

Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm









Vielleicht nicht uninteressant: Diese Leinwand hat einmal so ausgesehen:

Weil mir das aber nie gefallen hat (und auf mich nie fertig wirkte), habe ich begonnen, das Bild zu überabeiten.
Zuerst schonend und nur die Dreieckflächen neu gestaltend, später auch den «Hintergrund» lasierend anzupassen. Aber immer noch blieb ich unbefriedigt.
Zuletzt ein fast verzweifelter Befreiungsschlag: ohne Rücksicht auf Verluste mit dem kleinen Lammfellroller darüber gerollt und eine völlig neue Kompostion daraus entwickelt.


8. November 2011

Herbstliche Farbenpracht

Vor ein paar Tagen sah ich einen Zierahornbaum in den prächtigsten Herbstfarben: orange und rosa in delikater Mischung. Da ich den Baum von einem Gebäude herab erblickte, sah ich das Laub vor dem Hintergrund des Asphalts. Dessen Grau erschien stark rötlich eingefärbt, weil er wohl dieses leuchtende Laub reflektierte. Laub und Hintergrund traten in einen herrlich harmonischen Kontrast zu einander. Da und dort lugte noch ein Stück günlich-grauer Rinde durch die Blätter und rundete den Dreiklang ab.

Dieser Farbenklang war eine Wucht, ein Fest für die Augen. Ich prägte mir die Nuancen gut ein, denn ein Fotoapparat war nicht zur Hand.

Zuhause wollte ich mit diesen Farben malen. Als Form dafür wählte ich eine kleine Skizze, die ich im Sommer gemacht habe.
Vorbild dafür war ein kleines Brett aus australischem Wurzelholz, welches als Schale ausgearbeitet und geschliffen wurde.

Damit die Farben auch wirklich zur Geltung kommen, habe ich die grösste Leinwand gewählt, die zur Verfügung stand: 120 x 80 cm.

25. Oktober 2011

Rotleuchten

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Eine schnell hingepinselte Studie – ich wollte rote Flecken  in einer dunklen Umgebung geheimnisvoll leuchten lassen.
Auf der Skizze (Acryl auf Leinwand, 40 x 30 cm) ist das auch recht gut gelungen ... bei der Ausführung auf einer grossen Leinwand bin ich mit dem ersten Versuch noch nicht zufrieden. Also muss ich einen zweiten Anlauf nehmen ...


8. Oktober 2011

Rochemaure III

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Jetzt fertig geworden: Rochemaure III
(Acryl auf Leinwand, 120 x 80 cm)
Und dies ist die Entstehungsgeschichte:

Ostern 2010: Auf einer Reise nach Südfrankreich werde ich – zum Glück – wegen einer Baustelle von meiner gewohnten Route umgeleitet. Und da entdecke ich eine Burgruine mit Wehrmauer an der steilen Bergflanke.
Kurzentschlossen anhalten neben der Strasse, rasch eine Bleistiftskizze, und weiter ging meine Fahrt.

Von jetzt an taucht in meinem Arbeitsbuch immer wieder die Idee auf, das Motiv zu einem Bild zu verarbeiten.
Zuerst sind es bloss Bleistiftskizzen mit Versuchen, die Form überzeugend zu abstrahieren.
 Dann auch Überlegungen zur farblichen Gestaltung des künftigen Bildes.
 Eine Farbenstudie mit Acryl auf Malpapier gerät mir etwas düster.
Juni 2010: Auf einer Leinwand von 60 x 40 cm bekommt das Bild die südlich-frühlingshaften Farben, die zu meiner Reise an Ostern passen.

Jedoch vermisse ich in diesem Bild etwas die klare Hell-dunkel-Regie. Darum habe ich einen zweiten Anlauf mit dem (für mich neuen) doppelt so grossen Format genommen – siehe oben das erste Bild dieses Eintrags.

6. September 2011

«Phönizischer Kalender»

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Aus der phönizischen Schrift haben sich die griechische und unsere lateinische Schrift entwickelt.
Mich faszinieren die ungekünstelten Formen und dieser herrlich archaische Duktus mit den ziemlich unordentlichen Zeilen. 

Leider konnte ich bisher nur wenige Bilder mit Schriftzeugnissen aus der phönizischen Kultur finden. Eines davon zeigt ein Bruchstück eines Kalenders. Dieses war meine Vorlage für das neue Bild.

(Acryl auf Leinwand, 50 x 50 cm)

25. Juli 2011

Überarbeitet!

(Für grosse Ansicht ins Bild klicken.)

Die «Kleine Odyssee» wurde nochmals kräftig überarbeitet und scheint jetzt endlich «angekommen» zu sein.

(Vgl. Blog-Eintrag vom 29. Mai 2011)

23. Juni 2011

«Frassgänge des Sienawurms»

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Zur Zeit experimentiere ich viel mit einer Ausspartechnik.

Hier wurden auf einem Untergrund von gebrannter Siena diese «Frassgänge» mit einem Abdeckgummi aufgetragen.
Darüber kamen die dunklen Flecken und eine weisse Aufhellung mit dem Sprührohr.

Dann konnte der Abdeckgummi weggerubbelt werden und die unterste rotbraune Schicht sieht jetzt aus, wie zuletzt darauf gezeichnet.

29. Mai 2011

Kleine Odyssee

Die grundlegende Komposition
Mit diesem Bild bin ich einen weiten Weg gegangen.
Denn: Was ich ursprünglich entworfen hatte, erwies sich als unbefriedigend.
Also habe ich mich kurzum entschlossen, eine völlig andere Farbidee zu verwirklichen.



Erste «Schatten»
Diese Bilderreihe zeigt den Weg von der weissen Leinwand über die verworfene Idee bis zum letzten Stand.

Wie üblich: ein Klick ins Bild öffnet eine grosse Ansicht in einem separaten Fenster. Zum hier weiterlesen entweder das Fenster schliessen oder im Browser «zurückblättern».



1. Mai 2011

Diaschauen

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Neu ist die Diaschau «Ardèche» mit Repros aus Skizzenbüchern und Einblicken in den Prozess, wie ich aus solchen Impressionen abstrakte Bilder entwickle.

Die Diaschau «Grünfonie» ist um einige neuere Bilder erweitert.

In der Navigation oben links findest du jeweils den Schalter «Vollbild», den ich zur Betrachtung sehr empfehle. Du kannst die Bilder dann mit den Steuerpfeilen individuell weiterschalten, anstatt die Diaschau von alleine laufen zu lassen.

8. April 2011

Ein kleines Pflänzchen inspirierte mich ...


Violett mit Grün ... diesem Klang wollte ich schon lange einmal nachspüren.


Ein unscheinbares Pflänzchen gab mir kürzlich den Anstoss, es endlich zu tun. Die Beigabe von hellen und gelbgrünen Elementen gibt dem Hauptklang sein spezielles Gewürz.
Spät nachts im Atelier: das bald fertige Bild* auf der Staffelei.
Darüber mein aufgeschlagenes Skizzenbuch mit den Entwürfen für die formale Komposition.
Rechts das Pflänzchen, von dem ich nicht einmal den Namen kenne.

*Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm

4. März 2011

«Rheinhafen»

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Dies ist wieder eines jener Bilder, die einen grossen Umweg machen mussten, um ihre letzte Form zu finden.


Impressionen aus dem Basler Rheinhafen waren mein Ausgangsmaterial:

Ein riesiges, blau lackiertes Metalltor mit einem anregenden Spiel von Lichtreflexen und Schatten ...

24. Januar 2011

Unseriöses Ansinnen?

Vor einigen Jahren habe ich ein Aktmodell gesucht.
Dafür wollte ich bei der örtlichen Zeitung ein Inserat aufgeben. Den Text habe ich nicht mehr, er könnte etwa so gelautet haben:
«Künstler in Basel sucht Aktmodell für Skizze, Zeichnung, Bildhauerei. Eine interessante Zusammenarbeit erwartet dich. ...»

23. Januar 2011

Heute auf der Staffelei

(Für grosse Ansicht ins Bild klicken)
Ich musste wieder einmal in die Welt von Rot eintauchen.

Dieses Bild hat noch keinen Titel, weil ich mich bisher nicht entscheiden konnte zwischen «Im Wetter des Herzbluts» und «Tango infernal».

Das Thema «Zaun» kommt übrigens auch hier wieder vor: Anregung für die Reihe von hellen Strichen war ein ziemlich übel zugerichteter Zaun in Labeaume (Cevennen, Südfrankreich).

21. Januar 2011

Und nochmals Zäune

(In die Bilder klicken für grosse Ansicht)
Fortsetzung vom 14. Januar.
Dies ist das erwähnte Bild, mit dem ich nicht zufrieden war.

16. Januar 2011

Zäune (Fortsetzung)

(Bilder anklicken für grosse Ansicht)
Ein zweiter Anlauf  ... ich wähle ein anders Foto als Vorlage.

Zuerst eine Studie auf einem grossen Papierbogen.







14. Januar 2011

Auf der Staffelei: ein altes Thema

(Bilder anklicken für grosse Ansicht)
Alte Zäune faszinieren mich seit Jahrzehnten.
Die handgemachten Pfosten und Latten sind stets ein wenig  unterschiedlich
• in ihrer Materialstärke
• in ihrer Höhe und Länge
• in ihrer Form (gerade / verkrümmt)
• in ihrer Ausrichtung (Abweichungen von der Vertikalen und der Horizontalen)
• in ihren Abständen zueinander ...


16. November 2010

Making of «Fiebergrün scheint herauf»

Titel aus dem Gedicht «Joseph Conrad» von Johannes Bobrowski:

Linien,
über die Kimmung,
leicht, falbes Gebirg. Der Streifen
Weiß. Dort geht
zuende die Flut. Der Küste
Fiebergrün scheint herauf.

Acryl auf Leinwand, 90 x 60 cm