Wie entstehen meine abstrakten Kompositionen?
Aufgrund von Eindrücken aus Situationen, Beobachtungen, Begegnungen entwickle ich im Kopf und in meinen Skizzenbüchern die Ideen für neue Bildkompositionen (Eindrücke = Impressionen, daher
Impressionismus).
Meistens abstrahiere ich alles soweit, dass kein Motiv aus der dinglichen Welt mehr zu erkennen ist
(daher
abstrakter Impressionismus).
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Kompositionsideen im Skizzenbuch. Je ca. 9 cm breit. | |
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Für grosse Ansicht ins Bild klicken. |
Und woher kommen die Farben?
Manchmal gehören sie zum abstrahierten Sujet. Oder der Farbklang IST das Sujet und der fast alleinige Inhalt eines Bildes.
In diesem Fall ging das so: Hochsommer – meine Partnerin hat grüne Trauben und die ersten Zwetschen gekauft und auf einen Teller gelegt. Die Früchte stehen farblich in einem harten Kontrast ... und das fasziniert mich.
Die Sprache des Malers
Viele Besucher meiner Ausstellung haben mit mir darüber gesprochen, dass manche Bilder harte Trennungen zwischen verschiedenen Farben aufweisen, oft sogar durch Konturlinien verstärkt. Auf anderen Bildern fliessen die Farben weich ineinander.
Schon längere Zeit beschäftigt mich der Wunsch, in meinen
abstrakten Bildern den lebendigen, zuweilen sogar fiebrigen Duktus der kleinen Skizzen
zu erhalten.
Das neue Bild ist ein weiterer Versuch – wissend, dass
die Motorik, mit der meine Hand eine kleine Skizze zeichnet, sich nicht
beliebig auf eine Leinwand vergrössern lässt.
Auch hinterlassen
Pinsel mit Acrylfarbe auf der Leinwand nicht die gleichen Spuren wie die
Stifte auf dem Papier.